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Einzelstunden - Emotionelle Erste Hilfe (EEH)

Methoden und Wirkung

 

Die zentrale Idee der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) ist die Stärkung der emotionalen Bindung zwischen Eltern und Kind von Beginn an. Dabei geht die Emotionelle Erste Hilfe von der Erfahrung aus, dass sich der feinfühlige und liebevolle Dialog zwischen Erwachsenen und Babys auf der Basis eines entspannten Körpers leicht und selbstverständlich entfaltet und dadurch die Intuition der Eltern wächst.

  EEH

Deshalb werden in der Emotionellen Ersten Hilfe unterschiedliche körperbezogene Wege (wie u.a. die bindungsfördernden Berührungen, Übungen zur Körperwahrnehmung sowie entspannungsfördernde Atemtechniken) eingesetzt, um die Kontakt -und Beziehungsfähigkeit der Eltern und Kinder zu stärken und das Einfühlungsvermögen zu fördern.

Zu Beginn ihrer Entstehung konzentrierte sich die EEH auf die Begleitung von Eltern und untröstlich schreienden Säuglingen in der ersten Zeit nach der Geburt. Hieraus entwickelten sich einfache und leicht anwendbare Modelle, um frühzeitig Auswege aus den Krisenzuständen nach der Geburt zu finden. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Verfahren der Emotionellen Ersten Hilfe auch in anderen Arbeitsfeldern wertvolle Dienste leisten:

Die Emotionelle Erste Hilfe ist ein körperorientiertes Verfahren, das in Prävention und Entwicklungsberatung, in der Krisenbegleitung und in der vorbeugenden Psychotherapie mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt wird. Der Ansatz hat seine Wurzeln in der körperorientierten Psychotherapie sowie in den Erkenntnissen der modernen Gehirn- und Bindungsforschung.
Auf dieser Grundlage wurde die Emotionelle Erste Hilfe in ihrer heutigen Form in den 90er Jahren von dem
Bremer Psychologen und Körperpsychotherapeuten Thomas Harms entwickelt.